Geschichte des Vereins

1909  Gründung als „Obst- und Gartenbauverein Welschbach“. Gründer waren August Oberhauser, Jakob Grenner

          (1. Vorsitzender), Johann Mechenbier und Johann Penth. Ziel des Vereins war die Beschaffung von Obst-
          bäumen, die Durchführung von Schnitt- und Veredelungskursen und von Vorträgen über Schädlings-

          bekämpfung.

1978  Neue Ära unter dem Vorsitzenden Emil Jäcker. Der Fachberater Friedrich Rein wird beauftragt, mit der

         Gemeinde in Verbindung zu treten, um ein geeignetes Grundstück in Dorfnähe zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Ende der 70er fand eine Reihe von früh pensionierten Welschbacher Bergleuten den Weg zu den Rosenfreunden, Männer im besten Alter, hoch qualifiziert, bis hin zum Steiger. Sie waren eine willkommene
Verstärkung des Garten-Personals.
Auf dem obigen Foto sind
zu sehen: ganz links Emil Jäcker, dann Klaus Haupert, Andreas Schlicker, Leo Maurer, Harry Klein, Ludwig Heintz, Erich Maurer und Josef Blass. Laut Auskunft von Klaus Haupert, der als einziger der obigen Truppe 2017 noch lebt, fehlen Peter Schäfer und Friedel Müller.

 1979  Auf der Kupfernen Hölle wird von der Gemeinde ein Grundstück von 4500 qm gepachtet. Das Gelände wird
          eingeebnet und eingezäunt. 300 m3  Erde werden mit Schubkarren und Schaufel bewegt. Weil das Grundstück  
          sehr
feucht ist, muss eine Drainage verlegt werden. 300 Sträucher und Bäume werden am Zaun entlang
          angepflanzt, 2000 Wildrosen veredelt.

1982  Der Verein wird in „Garten- und Rosenfreunde Welschbach“ umbenannt und ins  Vereinsregister eingetragen.
          Am 15. August dieses Jahres findet das erste Rosenfest des Vereins statt. Zu bewunderngibt es  sind neben
          2000 Rosen auch das Vereinshaus mit Toiletten.

 1984  Am 13. Oktober feiern die Garten- und Rosenfreunde nach 5 Jahren engagierter Arbeit in der Welschbachhalle 
           ihr 75-jähriges Bestehen.

1985  Der Verein Deutscher Rosenfreunde ernennt unseren Landkreis zum „Rosenkreis Neunkirchen“. Er ist der   
          einzige Rosenkreis in Deutschland.

 1992  Unter Führung des 1. Vorsitzenden Emil Jäcker werden mit finanzieller Hilfe der Gemeinde und tatkräftiger,
           unentgeltlicher Unterstützung der Firma Maurer
Strom- und Wasserleitungen gelegt.  Im Jahr darauf werden     
          
alle Rosenbeete mit Beetplatten eingefasst, was eine große Arbeitserleichterung bedeutet.

 1994  Erste Ostereiersuche für Kinder im Rosengarten. Erweiterung des Vereinshauses und Einrichtung einer Küche 
           unter dem 1. Vorsitzenden Hermann Baus. Anfertigung eines mobilen Verkaufsstandes, der beim Dorf- und
           beim Rosenfest zum Einsatz kommt.

1995  Der Rosenkreis Neunkirchen feiert sein 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass wird der Rosengarten von
          zahlreichen Gästen aus ganz Deutschland besucht und bestaunt.

 1996  Der SR zeigt am 12. Juli im Regionalprogramm einen Film über den Rosengarten

 1997  Errichten und Bepflanzen einer Trockenmauer vor dem Rosengarten. Erste eigenverantwortliche Teilnahme an
           der Kreis-Schnittrosenschau in Bubach-Calmesweiler

 1999  Im Rahmen der Feier zum 90. Vereinsjubiläum gibt es die 1. Rosenschau in der Welschbachhalle. Kauf und
           Einbau eines neuen Eingangstores.

 2001  Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller besucht unser Rosengartenfest.

 2004  95-jähriges Vereinsjubiläum mit Festkommers in der Welschbachhalle. Zu Gast sind Ministerpräsident Peter
            Müller und die Schweizer Rosengruppe St. Gallen.
        
2005  Das saarländische Fernsehen filmt im Rosengarten. Hermann Baus informiert über den Garten und das  
          Okulieren von Rosenwildlingen. Besuch einer Reisegruppe aus dem Emsland. Kreisrosenschau in der
          Welschbachhalle.

2009  100-jähriges Vereinsjubiläum unter dem 1. Vorsitzenden Achim Anschütz. Sein Vorgänger Hermann Baus wird
           vom Landesverband mit der Goldenen Rose für besondere Verdienste ausgezeichnet. Aktive Mitarbeit beim 
           Projekt „Zukunft Illingen 2030 – Rosendorf Welschbach“.

Zu den angeführten Ereignissen kommt eine Vielzahl von Aktivitäten, wie z. B. die Veredelung von 400-500 Rosen pro Jahr, Rosenschnittkurse, das Rosenfest jeweils am 1. Sonntag im August, die Teilnahme an den Dorffesten, bis 2007 die Ostereiersuche am Ostermontag, die regelmäßigen Vereinsfahrten (meist zu den Landesgartenschauen), der Empfang und die Betreuung von Gästen aus Nah und Fern.

              Ab 2015 lassen sich die Aktivitäten des Rosengartens auf der Website des Vereins verfolgen. Dort finden sich     
              zahlreiche Fotos und Berichte, wie sie auch in der Lokalpresse veröffentlicht wurden.